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Im Buch wird Johannes Niemand als Schweinehirt von Simon Semmler vorgestellt. Doch wird später deutlich, dass er dessen unehelicher Sohn ist. Johannes ist ein gesellschaftlicher Außenseiter und der ständige Begleiter Friedrichs. Er ist sein stiller Doppelgänger und verkörpert das abgelegte Ich von Friedrich, sein verkümmertes Spiegelbild. Das Äußere von Johannes gleicht dem von Friedrich sehr, nur ist Johannes mager, verwahrlost und „besitzt den Jammerblick eines armen, halbwüchsigen Hundes“. Er ist eingeschüchtert, verschreckt und spricht sehr undeutlich und stockend. Innerer Monolog von Johannes Niemand Friedrich und Johannes befinden sich auf der Flucht. Johannes weiß nicht, warum sie flüchten. Er lehnt an einem Baum, döst vor sich hin und lässt seine Gedanken schweifen. Friedrich ist gerade hinunter zu einem nahen Bach gegangen. „Wohin wir wohl gehen? Friedrich hat gesagt, wir müssten weit weg... sehr weit weg... nur, warum? ... wir haben doch gar nichts gemacht, wessen wir uns fürchten müssen oder gar wessen wir fliehen müssen... ...es wird schon alles seinen Sinn und seine Richtigkeit haben... Friedrich weiß, was er macht... er würde niemals etwas Schlechtes tun ... ich brauche mir keine Gedanken zu machen... ich vertraue ihm... er ist immer nett zu mir und hat nie etwas Schlechtes getan... dafür sollte ich ihm dankbar sein... ich brauche mir gewiss keine Sorgen machen... ...ach, wenn ich doch auch nur so sein könnte wie Friedrich... er besitzt soviel Mut und ist ein so ehrenwerter Mann... vor nichts fürchtet er sich... und ich? ... ich bin nur der ängstliche, schüchterne Johannes Niemand, um den sich niemand schert... ach könnt ich nur ein wenig sein wie Friedrich...“ von Veronika
- Die Judenbuche
- Die Autorin
- Friedrich
- Johannes
- Eltern Friedrichs
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- Die Morde
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