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Die Eltern von Friedrich- Hermann Mergel und Margret Semmler Personenbeschreibung Hermann Mergel Hermann Mergel wird im Buch nur stellenweise und sehr kurz thematisiert. Er ist Alkoholiker, hat einen starken gesellschaftlichen Abstieg hinter sich. Er ist nicht sehr beliebt, seine einzigen sozialen Kontakte sind einige Saufkumpanen, seine gescheiterte Ehe und sein Sohn Friedrich, der der Einzige ist, dem er Liebe entgegenbringt. Es wird oft angedeutet, dass er seiner Frau gegenüber gewalttätig ist, es lässt sich auch vermuten, dass Friedrich nicht gewollt, sondern 'Produkt' einer innerehelichen Vergewaltigung ist. Selbst nach seinem Tod in der Sturmnacht schimpfen die meisten, einschließlich seiner Frau, auf ihn. Nur Friedrich, der zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt ist und die Lage noch nicht ganz begreifen kann, tut es weh, dass sein Vater verstorben ist, weil er auch der einzige war der Friedrich gern hatte. Personenbeschreibung Margret Semmler Im Buch erfahren wir recht wenig über die Mutter Friedrichs. Es heißt, sie sei in ihrer Jugend eine Dorfschönheit und sehr beliebt gewesen, jedoch hat auch sie in der Ehe mit Hermann einen starken Abstieg erlitten. Sie wurde zu einer verbitterten alten Frau, schimpft über ihren Mann, bezeichnet ihn als Teufel und wünscht ihn zum Selbigen. Auch ihr Sohn Friedrich wird wenig liebevoll von ihr erzogen, bekommt keine Wärme von ihr. Sie hat in ihrem Leben wohl viel Leid und Unrecht erfahren und trägt ihre Frustration nun nach außen weiter. Partnerschaftsanalyse von Hermann und Margret Die Beziehung zwischen Hermann und Margret ist schwer zu analysieren, da die beiden im Buch nie gemeinsam auftauchen. Anette von Droste-Hülshoff lässt viel Raum für Interpretation. Man kann aber genau daraus auch schließen, dass die beiden relativ wenig miteinander zu tun haben. Sie schimpft über ihn und ist wohl sehr verletzt, macht ihn verantwortlich für ihr kaputtes Leben. Ich denke ihr Alltag gestaltet sich eintönig, gefühllos bis grob, verbunden mit damaliger Rollenverteilung. Sie macht den Haushalt, er hat das Sagen, die Macht und die Kraft. Seine Meinung über Margret ist noch schwerer herauszulesen. Man kann davon ausgehen, dass er wohl in gleichem Maße erfreut, wie das komplette Dorf verwundert ist, als Margret, die junge Schönheit, ihn, den Trinker, zum Mann nimmt. Das hält allerdings nicht lange an, er fällt zurück in seinen alten Trott, trinkt noch mehr, rutscht weiter ab und findet sich am Boden der sozialen Rollenverteilung wieder. Er wird als kaltes, gewalttätiges Wesen beschrieben. Wundersamer Weise zeigt er dies nicht gegenüber seinem Sohn, der ihn als gutmütigen, liebevollen Menschen in Erinnerung behält. Die Beziehung zwischen Margarete und Hermann Mergel ist vollkommen gescheitert. Eine zerbrochene Ehe an der zwei gebrochene Menschen hängen. von Judith
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