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Die Fakten über den Tod von Brandis, dem Förster, und dem Juden Aaron In der Novelle "Die Judenbuche", von Anette von Droste-Hülshoff, geschehen zwei Morde. Einer an Brandis, dem Förster, ein anderer an dem Juden Aaron. Die Fakten über diese Ereignisse werden hier erläutert. Mord an Brandis: Im Juli 1756, um drei Uhr morgens, wachte Friedrich Mergel über die Kühe. Er lag im Gras und schnitzte sich Figuren aus Holz zurecht. Die Blaukittel, eine Bande von Holzfrevlern, fällte in der Zwischenzeit Holz, was jedoch verboten war. Auch bei den Blaukittel dabei, war Simon Semmler, der Onkel und Adoptivvater von Friedrich. Plötzlich tauchten sieben bis acht Männer bei Friedrich auf. Der Anführer der Gruppe war der Förster Brandis. Er fragte Friedrich, ob er nichts im Wald gehört hätte. Friedrich sagte, er hörte die Holzfäller des Försters. Der Förster, außer sich vor Wut, schickte seine Männer schon einmal vor, da er wusste dass es nicht seinen Holzfäller waren, sondern Holzfrevler. Danach wandte er sich, mit dem Ton unterdrückter Wut, zu Friedrich. Er schrie ihn an, dass er ihn schlagen wie einen Hund wolle und beleidigte Friedrichs Mutter. Friedrich erdultete dies nicht und gab zu, dass es wohl die Blaukittel sein müssen, die da Holz fällen. Wütend schickte er Brandis in Richtung der Blaukittel, anstatt in die Richtung, in die Brandis Förster entlang gegangen waren. Später fand man Brandis tot daliegen, mit einer Axt im Kopf, die, wie man vermutete von Simon Semmler stammte. Dies erkennt der Leser später, als Simon den Stiel seiner Axt austauschen will, da an seinem Alten das Blut von Brandis zu sehen ist. (siehe ca. S. 33-35: Friedrich will beichten.) Mord an Aaron: Im Oktober 1760, um sieben Uhr abends, fand eine Hochzeit statt, bei der alles in vollem Gange war. Da Johannes aber Butter gestohlen hatte, und alle Leute deshalb wütend auf ihn waren, musste Friedrich, sein "Aufpasser", ein ernstes Wörtchen mit ihm reden. Es lief wohl nicht so gut, denn Friedrich kam niedergeschlagen zurück. Er fühlte sich in seiner Würde verletzt. Friedrich setzte sich hinter die Bassviole und schaute seine silberne Taschenuhr an. Das Geld dafür hatte er noch nicht bezahlt und schuldete es dem Juden Aaron, der ihn später vor allen Leuten auf die Schulden aufmerksam machte. Es handelte sich um zehn Taler. Alle fingen an zu lachen und Friedrichs Würde war komplett verloren. Er ging fort, aber der Jude Aaron folgte ihm und schrie permament:"Oh weh mir! Warum habe ich nicht gehört auf vernünftige Leute! Haben sie mir nicht hundertmal gesagt, Ihr hättet all Eu'r Gut am Leibe und kein Brot im Schranke!" Alle Menschen in der Scheune tobten vor Gelächter. Fredrich war blass wie ein Tuch. Später fand man Aaron totgeschlagen bei der Buche liegen, welche später von der jüdischen Gemeinde des Dorfes ihren Namen, die Judenbuche, bekommen hatte. Die Bewohner waren sich sicher, dass Friedrich den Juden Aaron getötet hat, und zwar mit einem Schlag an die Schläfe jedoch konnte nichts bewiesen werden. Wenig später stand an diesem Baume auf Hebräisch geschrieben:>>Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.<< Dies geschieht auch, denn Friedrich erhängt sich achtundzwanzig Jahre später, nach seiner Flucht, an dieser Buche. Wie man sieht, handelt es sich in diesem Buch hauptsächlich um die Geschichte eines Kriminellen, der schlussendlich seine gerechte Strafe bekommt. von Martin
- Die Judenbuche
- Die Autorin
- Friedrich
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- Eltern Friedrichs
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- Die Morde
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- Die Buche
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